Gut besuchte witzenhäuser Bürgergespräche

Da der anwesende Freie Mitarbeiter der HNA sich leider nicht in der Lage sah, einen Artikel über unser 2. Witzenhäuser Gespräch am 14.11.2020 zu verfassen, soll dies hiermit nachgeholt werden. Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass es zu viele verschiedene Ansätze gab und am Ende kein Ergebnis erzielt wurde, über das man hätte berichten können. Gerade das ist allerdings auch nicht das Ziel unserer Witzenhäuser Gesprächsreihe. Diese soll in erster Linie dazu dienen, Menschen einen Ort zum Austausch zu bieten, wobei der Wert darin liegt, einander zuzuhören und das Gesagte der Anderen für sich stehen zu lassen. So wählten wir als Format einen großen Sitzkreis, in dessen Mitte ein Redestab lag, nur wer diesen in der Hand hielt, durfte etwas sagen. Dies sollte sicherstellen, dass alle Teilnehmenden aussprechen konnten und nicht unterbrochen wurden. Außerdem wurde der Stab immer wieder in die Mitte gelegt, so dass zwischen den Redebeiträgen kurze Pausen zum Nachklingen des Gesagten entstanden. Diese Methode wurde außerdem von zwei Moderatorinnen begleitet, die auf die Regeln der gewaltfreien Kommunikation aufmerksam machten, auf welche wir uns bei Beginn des Gesprächs geeinigt hatten. Am Ende des Austauschs, bedankten sich viele für die unterschiedlichen Sichtweisen und die Möglichkeit, sich diese anhören zu können. Somit freuen wir uns auf die dritte Runde, die bereits am Samstag, den 05. Dezember, wieder um 19 Uhr in der Turnhalle in der Südbahnhofstraße stattfinden soll.

Veranstaltet wird die Gesprächsreihe von der R.O.S.E. - Regionale Organisation für Selbstbestimmung und Emanzipation, ein Bündnis zur Verteidigung der Menschenwürde, der Grundrechte und der Demokratie.

Sie ist offen für alle, die den Duft der Freiheit lieben, die Schönheit von Kooperation, Gemeinschaft und Solidarität schätzen und entwickelt Stacheln, sowohl gegen staatliche Bevormundung als auch gegen Vereinnahmungsversuche durch menschenverachtende Ideologien.

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